Vitamin D – das Sonnenvitamin Funktionen & Evidenz

D3 von CONSILYPLUS

Vitamin D wird oft als „Sonnenvitamin“ bezeichnet – und das zu Recht. Unser Körper kann es mithilfe von ausreichend Sonnenlicht selbst herstellen. Besonders bekannt ist es für seine Rolle im Calciumstoffwechsel, der entscheidend für gesunde Knochen und Zähne ist. Ohne ausreichend Vitamin D kann der Körper Calcium nur eingeschränkt aufnehmen – das Risiko für Osteopenie, Parodontitis oder Osteoporose steigt.

Doch Vitamin D wirkt weit über den Knochenstoffwechsel hinaus:
Es unterstützt das Immunsystem, trägt zur normalen Muskelfunktion bei und spielt eine Rolle bei Zellwachstum und -differenzierung. Auch die Funktion des Herz-Kreislauf-Systems und die Regulation entzündlicher Prozesse stehen im Zusammenhang mit einem ausgeglichenen Vitamin-D-Haushalt.

Dort wird unter Einfluss von UVB-Strahlung aus einem Cholesterin-Vorläufer die Vitamin-D-Vorstufe Cholecalciferol (Vitamin D3) gebildet. Diese wird in der Leber zu 25-Hydroxy-Vitamin D umgewandelt – der Form, die im Blut gemessen wird. Anschließend erfolgt in der Niere die Umwandlung zur aktiven Hormonform 1,25-Dihydroxy-Vitamin D (Calcitriol). Erst in dieser Form kann Vitamin D seine vielfältigen Wirkungen im Körper entfalten.

Spannend ist:
Auch andere Gewebe – zum Beispiel Zellen des Immunsystems, der Haut oder des Darms – verfügen über die Enzyme, die Vitamin D weiterverarbeiten können. Das zeigt: Vitamin D ist kein klassisches Vitamin, sondern Teil eines komplexen Hormonsystems mit weitreichender Bedeutung für viele Körperfunktionen.

Wer wenig Sonne abbekommt, älter ist oder bestimmte Erkrankungen hat, sollte seinen Vitamin-D-Spiegel im Blut prüfen lassen. Eine gezielte Ergänzung kann helfen, den individuellen Bedarf zu decken – am besten in Kombination mit Vitamin K2, das zur Erhaltung normaler Knochen beiträgt und den Calciumstoffwechsel sinnvoll ergänzt. Eine gezielte Ergänzung kann helfen, den Bedarf zu decken – am besten gemeinsam mit Vitamin K2.

Zur Einschätzung der Knochengesundheit sind Laborwerte wie Vitamin D, Calcium hilfreich. Eine Knochendichtemessung (DXA) liefert zusätzlich wichtige Hinweise auf Osteoporose oder Vorstufen – besonders bei erhöhtem Risiko durch Alter, familiäre Vorbelastung oder bestimmte Medikamente. Diagnostik