
30 Fragen und Antworten zu Vitamin D3 und K2 MK7
Was ist Vitamin D3?
Vitamin D3 (Cholecalciferol) gehört zu den fettlöslichen Vitaminen – im Körper wirkt es jedoch wie ein Hormonvorläufer. Dein Körper bildet es, wenn Sonnenlicht auf die Haut trifft, und wandelt es anschließend in eine aktive Form um. Diese spielt eine wichtige Rolle für den Calcium- und Phosphorstoffwechsel.
Vitamin D3 trägt daher zur Erhaltung normaler Knochen, Muskeln und Zähne bei und unterstützt außerdem die normale Funktion des Immunsystems.
Was ist Vitamin K2?
Vitamin K2 (Menaquinon) ist ein fettlösliches Vitamin, das vor allem für den Calciumstoffwechsel und die normale Blutgerinnung wichtig ist. Es sorgt dafür, dass Calcium dorthin gelangt, wo es gebraucht wird – in Knochen und Zähne – und nicht in den Gefäßen abgelagert wird.
Besonders wirksam und stabil ist die Form MK-7 in all-trans-Konfiguration, da sie eine lange Halbwertszeit im Körper hat und so optimal genutzt werden kann.
Warum sollte man Vitamin D3 und K2 zusammen einnehmen?
Vitamin D3 unterstützt die Aufnahme von Calcium aus dem Darm. Damit dieses Calcium aber nicht im Blut „zirkuliert“ oder sich in den Gefäßen ablagert, ist Vitamin K2 entscheidend. Es aktiviert spezielle Proteine, die Calcium gezielt in Knochen und Zähne einbauen.
So ergänzen sich beide Vitamine: D3 erhöht die Verfügbarkeit von Calcium, K2 sorgt für die richtige Verteilung im Körper.
Hochwertige Kombiprodukte wie CONSILY PLUS nutzen genau diesen Synergie-Effekt und unterstützen damit Knochenstoffwechsel und Immunsystem.
Wie erkenne ich einen Vitamin D Mangel?
Sicher feststellen kannst Du einen Mangel nur über einen Bluttest (25-Hydroxy-Vitamin D, 25(OH)D):
- Über 50 nmol/l (= 20 ng/ml) → gute Versorgung
- 30–50 nmol/l (= 12–20 ng/ml) → suboptimal
- Unter 30 nmol/l (= 12 ng/ml) → Mangel
Typische Symptome: Müdigkeit, Infektanfälligkeit, Muskelschwäche, Stimmungsschwankungen, Knochenschmerzen.
Wer hat ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin-D-Mangel?
Besonders häufig tritt ein niedriger Vitamin-D-Status auf bei:
Kleinkinder: Ihr Bedarf ist hoch, gleichzeitig sollen sie nicht ungeschützt der Sonne ausgesetzt werden. Dadurch kann schnell ein Mangel entstehen.
Menschen, die wenig Sonne abbekommen (z. B. Büroarbeit, Bettlägerigkeit, Pflegebedürftigkeit)
Schichtarbeitern, deren Tagesrhythmus kaum mit natürlicher Sonneneinstrahlung zusammenpasst.
Älteren Menschen, : Mit zunehmendem Alter nimmt die Fähigkeit der Haut ab, Vitamin D zu bilden. Hinzu kommt, dass viele ältere Menschen weniger Zeit im Freien verbringen.
Frauen in und nach der Menopause, weil hormonelle Veränderungen den Knochenstoffwechsel belasten und das Osteoporose-Risiko erhöhen können.
Menschen mit dunkler Hautfarbe, da die Vitamin-D-Bildung über die Haut geringer ist.
Personen mit chronischen Erkrankungen (z. B. Morbus Crohn, Zöliakie, Psoriasis), die die Aufnahme oder Bildung von Vitamin D einschränken können.
Menschen, die bestimmte Medikamente dauerhaft einnehmen (z. B. Antiepileptika, Cortisonpräparate)
Veganern, da Vitamin D überwiegend in tierischen Lebensmitteln vorkommt
Welche Symptome können auf einen Vitamin D oder K2 Mangel hinweisen?
Anhaltende Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Stimmungsschwankungen
Erhöhte Infektanfälligkeit
Muskelschwäche sowie Glieder- und Knochenschmerzen
Verminderte Knochenfestigkeit bis hin zu Osteoporose
Bei Vitamin-K-Mangel zusätzlich: leichte Blutergüsse, Nasenbluten, Konzentrationsprobleme
Wann ist die ideale Einnahme von Vitamin D3 und K2?
Am günstigsten täglich zusammen mit einer Mahlzeit, die etwas Fett enthält – so können die fettlöslichen Vitamine optimal vom Körper aufgenommen werden.
Soll ich Vitamin D nur im Winter einnehmen?
Nicht unbedingt. Auch im Sommer kann Dein Vitamin-D-Spiegel niedrig sein (z. B. bei wenig Sonnenexposition). Ein Bluttest am Ende des Sommers gibt Aufschluss. Liegt der Wert unter 50 nmol/l, könnte eine ganzjährige Einnahme sinnvoll sein – kläre dass ggf. mit Deinem Arzt.
Kann Vitamin D auch meine Stimmung beeinflussen?
Ein niedriger Vitamin-D-Spiegel wird mit Stimmungsschwankungen und Winterblues in Verbindung gebracht. Deshalb berichten viele Menschen, dass sie sich bei ausreichender Versorgung fitter und ausgeglichener fühlen.
Hilft Vitamin D auch meinen Muskeln?
Ja. Vitamin D trägt zur normalen Muskelfunktion bei. Deshalb wird es nicht nur im Zusammenhang mit Knochen genannt, sondern auch im Bereich Bewegung, Kraft und Sturzprävention.
Hat Vitamin D Einfluss auf meinen Schlaf oder meine Energie?
Ein Mangel an Vitamin D kann sich in Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Konzentrationsproblemen zeigen. Auch ein Zusammenhang mit Schlafqualität wird diskutiert. Offiziell gilt: Vitamin D trägt zur normalen Funktion von Immunsystem und Muskeln bei – das kann indirekt Dein Energielevel beeinflussen.
Warum kann Vitamin D auch für Kinder wichtig sein?
Vitamin D unterstützt das normale Knochenwachstum bei Kindern und beugt Rachitis (Knochenerweichung) vor. Auch das Immunsystem profitiert. Deshalb gehört Vitamin D bei Kindern in vielen Ländern zur Standard-Versorgung.
Warum haben Menschen mit dunkler Haut ein höheres Risiko für Vitamin D Mangel?
Das Hautpigment Melanin wirkt wie ein natürlicher Sonnenschutz. Es blockiert UV-B-Strahlen, die für die Vitamin-D-Bildung nötig sind. Deshalb brauchen Menschen mit dunkler Haut in unseren Breitengraden deutlich länger Sonne, um die gleiche Menge Vitamin D zu bilden.
Wie lange sollte ich Vitamin D3 und K2 einnehmen?
Dein Körper benötigt viele Vitamine und Micronährstoffe täglich – so auch D3 und K2. Eine regelmäßige, langfristige Einnahme ist sinnvoll – besonders, wenn bereits ein Mangel festgestellt wurde.
So ergänzen sich beide Vitamine: D3 erhöht die Verfügbarkeit von Calcium, K2 sorgt für die richtige Verteilung im Körper.
Darf ich Vitamin D in Schwangerschaft und Stillzeit einnehmen?
Ja. In der Schwangerschaft ist eine ausreichende Versorgung wichtig für die Entwicklung des Babys. Lasse daher Deinen Vitamin-D-Spiegel bestimmen und gleiche ggf. einen Mangel gezielt aus.
Kann Vitamin D3 + K2 die Zahngesundheit unterstützen?
Vitamin D trägt zur Erhaltung normaler Zähne bei. Studien zeigen, dass ein Mangel das Risiko für Parodontitis erhöhen kann. Vitamin K2 unterstützt die Einlagerung von Calcium in Knochen und Zähne.
Beide Vitamine ersetzen keine zahnärztliche Behandlung, können aber die Zahngesundheit ergänzend unterstützen.
Hilft ein Solarium, um Vitamin D zu bilden?
Nein. Solarien nutzen meist UV-A-Strahlen, für die Vitamin-D-Bildung sind aber UV-B-Strahlen notwendig. Zudem erhöhen Solarien das Hautkrebsrisiko.
Kann der Körper auch im Schatten oder trotz Sonnencreme Vitamin D bilden?
Nein. UV-B-Strahlen werden durch Schatten, Glas und Sonnenschutz blockiert.
Bildet der Körper Vitamin D durch Tageslichtlampen?
Nein. Tageslichtlampen enthalten kein UV-B-Licht. Sie können zwar die Stimmung verbessern, regen aber keine Vitamin-D-Bildung an.
Gibt es Studien, die zeigen, dass Vitamin D wirkungslos ist?
Manche Studien behaupten das, beruhen aber meist auf Fehlern: zu geringe Dosierungen, seltene Einnahme oder fehlende Blutwertkontrollen. Seriöse Studien mit richtiger Dosierung zeigen klare Wirkungen.
Kann Vitamin D3 oder K2 gefährlich sein?
In üblichen Dosierungen sind beide Vitamine sicher. Vorsicht gilt z.B. bei:
- zu hohem Calciumspiegel (Hyperkalzämie)
- schweren Nierenerkrankungen
- Einnahme von Blutverdünnern (z. B. Warfarin)
Wenn Du unsicher bist, spreche bitte mit Deinem Arzt.
Warum gibt es so große Preisunterschiede bei Vitamin D Präparaten?
Billige Produkte enthalten oft minderwertige Rohstoffe, wie z.B. Mischungen von Vitamin-K2-Isomeren oder werden nicht nach EU-Standards produziert. Qualitätsprodukte wie CONSILY PLUS nutzen geprüfte Rohstoffe, z. B. K2VITAL® MK-7 all-trans, und werden unter strengen Kontrollen hergestellt.
Gibt es Unterschiede zwischen Rohstoffen aus der EU und aus z.B. China?
Ja, die Unterschiede können erheblich sein.
- Rohstoffe aus der EU (z. B. K2VITAL® MK-7 all-trans aus Norwegen) unterliegen strengen Qualitätsstandards, sind hochrein (99,7 % all-trans) und werden regelmäßig auf Stabilität und Wirksamkeit geprüft.
- Importe aus China sind häufig deutlich günstiger, haben aber oft eine geringere Reinheit, enthalten Mischungen aus all-trans und cis-Isomeren oder sind weniger stabil. Außerdem sind die Qualitätskontrollen nicht immer mit EU-Standards vergleichbar.
Wenn Du auf eine geprüfte, sichere und langfristig wirksame Versorgung setzen möchtest, sind EU-geprüfte Rohstoffe die bessere Wahl – wie sie auch in CONSILY PLUS eingesetzt werden.
Vitamin D3 trägt daher zur Erhaltung normaler Knochen, Muskeln und Zähne bei und unterstützt außerdem die normale Funktion des Immunsystems.
Wird Vitamin D3 + K2 in anderen Ländern häufiger verschrieben als in Deutschland?
Ja – im internationalen Vergleich sind andere Länder bei der Verschreibung und staatlichen Empfehlung von Vitamin D deutlich weiter als Deutschland.
- Skandinavien (Norwegen, Finnland, Schweden, Dänemark, Island):
Wegen der geringen Sonneneinstrahlung im Winter gehört Vitamin D seit Jahrzehnten zur Gesundheitsvorsorge. Viele Länder reichern zusätzlich Lebensmittel wie Milch, Margarine oder Brot an. In Finnland ist die Anreicherung von Milchprodukten und Margarine seit 2003 Pflicht und hat die Versorgungslage der Bevölkerung deutlich verbessert [1]. In Norwegen gehört Lebertran traditionell zur Vorsorge; nationale Leitlinien empfehlen Vitamin D für Kinder und Erwachsene [2]. - Frankreich:
Vitamin D wird hier deutlich häufiger ärztlich verschrieben, vor allem für ältere Menschen in Pflegeheimen und Frauen in der Menopause, da das Risiko für Osteoporose hoch ist. Studien zeigen, dass Bewohner von Pflegeeinrichtungen in Frankreich signifikant öfter Vitamin D erhalten als in Deutschland [3]. - Großbritannien:
Die Gesundheitsbehörde NHS empfiehlt Vitamin D pauschal für Menschen mit geringer Sonnenexposition – darunter Ältere, Schwangere, Stillende und Menschen mit dunkler Hautfarbe [4]. - USA und Kanada:
Vitamin D ist hier Teil der öffentlichen Gesundheitsstrategie: Milchprodukte und Säuglingsnahrung werden seit Jahrzehnten verpflichtend mit Vitamin D angereichert [5]. - Australien:
Margarine muss hier verpflichtend mit Vitamin D angereichert werden, um Unterversorgung vorzubeugen [6].
Deutschland steht im Vergleich dazu noch am Anfang – Vitamin D wird weniger häufig verschrieben. Besonders ältere Menschen, Frauen in der Menopause und Pflegebedürftige sind daher oft unterversorgt. Nach Daten des Robert Koch-Instituts haben über 60 % der Erwachsenen Werte unter 50 nmol/l und rund 30 % einen klaren Mangel [7].
- Laaksi I, Ruohola J-P, Mattila V, Auvinen A, Ylikomi T, Pihlajamäki H. Vitamin D fortification as public health policy: significant improvement in vitamin D status in young Finnish men. Am J Clin Nutr. 2012;96(3):640-8.
- Norwegian Directorate of Health. Dietary guidelines to promote health and prevent chronic diseases. Oslo: Norwegian Directorate of Health; 2014.
- Annweiler C, [u. a.]. Vitamin D supplementation and health outcomes in French nursing homes: recent findings. ScienceDirect. 2023.
- National Health Service (NHS). Vitamin D: advice for the general population. London: NHS; 2016.
- Calvo MS, Whiting SJ. Survey of current vitamin D food fortification practices in the United States and Canada. J Steroid Biochem Mol Biol. 2013;136:211-3.
- Australian Government, Food Standards Australia New Zealand (FSANZ). Food Standards Code – Mandatory fortification of margarine with vitamin D. Canberra: FSANZ; [Jahr nicht angegeben].
- Rabenberg M, Scheidt-Nave C, Busch MA, Rieckmann N, Hintzpeter B, Mensink GBM. Vitamin D status among adults in Germany: results from the German Health Interview and Examination Survey for Adults (DEGS1). BMC Public Health. 2015;15:641.
Kann ich Vitamin D auch über die Ernährung decken?
Nur eingeschränkt. Gute Quellen sind fettreiche Fische (z. B. Lachs, Hering, Makrele), Leber oder Eigelb. Für eine ausreichende Versorgung reicht das in unseren Breitengraden meist nicht.
Warum sollte ich Vitamin D täglich und nicht wöchentlich einnehmen?
Vitamin D hat eine relativ kurze Halbwertszeit. Eine tägliche Einnahme sorgt für eine gleichmäßige Versorgung und wirkt oft besser als wöchentliche oder monatliche Gaben.
Hilft Vitamin D wirklich gegen Knochenbrüche?
Vitamin D trägt zur normalen Aufnahme und Verwertung von Calcium und Phosphor bei und unterstützt die Erhaltung normaler Knochen. Studien zeigen, dass ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel das Risiko von Knochenbrüchen, insbesondere im Alter, verringern kann. Besonders wichtig ist das für ältere Erwachsene und Frauen nach der Menopause.
Beeinflussen Alkohol, Rauchen oder Medikamente meinen Vitamin D Spiegel?
Ja. Bestimmte Medikamente (z. B. Antiepileptika, Cortisonpräparate) können den Vitamin-D-Stoffwechsel beeinträchtigen. Auch Rauchen und hoher Alkoholkonsum sind mit niedrigeren Vitamin-D-Spiegeln verbunden. Deshalb zählen Menschen mit diesen Faktoren zu den Risikogruppen.
Hilft ein langer Serien-Marathon im Winter gegen Vitamin-D-Mangel?
Schön wär’s. Leider produziert Dein Körper auf dem Sofa kein Vitamin D….
Muss ich als Astronaut Vitamin D nehmen?
Ja – denn im Weltall gibt’s zwar jede Menge Strahlung, aber keine Sonne auf der Haut. Deshalb gehört Vitamin D bei Astronauten tatsächlich ins Standardprogramm.
Hilft es, wenn ich meinen Sommerurlaub verlängere?
Jein – in südlichen Ländern kannst Du mehr Vitamin D tanken. Aber zurück in Deutschland sinkt Dein Spiegel meist wieder, wenn die Sonne schwach steht.
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